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SAN MARTINO DI CASTROZZA

San Martino di Castrozza


1.450 m Seehöhe.

San Martino öffnete sich dem Tourismus in den letzten Jahrzehnten des 19. Jh., dank der Ankunft englischer und deutscher Alpinisten. Das erste Hotel entstand 1873, und seit damals waren in San Martino Persönlichkeiten wie S. Freud, Krupp und König Leopold von Belgien zu Gast.

San Martino ist ein einfacher Ort und gleichzeitig auch etwas Besonderes, elegant und doch ungezwungen. Arthur Schnitzler schrieb in seinem Roman "Fräulein Else" zu Beginn des 20. Jh.:
"Die Luft von San Martino ist prickelnd wie der Champagner", und Richard Strauss wurde hier für seine "Alpensymphonie" inspiriert.

Wer hierher kommt steht einem einmaligen Schauspiel gegenüber, den dichten Wäldern und Felsnadeln, die sich bei Sonnenuntergang zunächst rosarot färben und dann mit den letzten Sonnenstrahlen feuerrot erscheinen. Das ist die Enrosadira.

Der Wald birgt Geheimnisse und Sagen, wie die des Mazarol, ein wilder Mann, der den Einheimischen die Kunst der Käsezubereitung beibrachte; der Guane, Elfen mit umgekehrtem Fuß, Schützerinnen der Natur; des Caza Beatrik, ein fürchtlicher Menschen, der von fünfpfötigen Hunden begleitet die Reisenden erschreckt.

PASSO ROLLE

Passo Rolle (1.980 m ü.d.M.)

Der Pass, der San Martino (9 km) mit den anderen Dolomitentälern verbindet. Ein kleiner Ort, mit Restaurants, Geschäften und Hotels bei den Skipisten. Hier dauert die Wintersaison über 5 Monate. Im Sommer ist der Pass der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen, Mountainbike-Touren und Kletterpartien.

Skilaufen von November bis April
Am Passo Rolle (9 km von San Martino, mit dem Skibus in 20 Minuten erreichbar) befinden sich 15 km Pisten, zwischen 1900 und 2200 m Höhe gelegen, von 5 Sesselliften und einem Schlepplift versorgt. Diese Pisten bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade und Längen, mit optimaler Beschneiung ab Ende November bis Ende April (natürliche Beschneiung, und falls erforderlich auch künstliche).

Am Nordhang des Cavallazza, ermöglichen drei Sessellifte die Benutzung eines weit ausgedehnten Hangs, auf dem sich einige sehr interessante Pisten befinden. Die schwarze Paradiso1 und die rote Fiamme Gialle entsprechen ganz besonders den Ansprüchen geübter Skifahrer. Weitere Anlagen befinden sich im Bereich der bekannten Baita Segantini, am Fuße des Cimon della Pala. Sie bieten Gelegenheit, zusammen mit den einfachen und mittelschweren Pisten, auch die ausgedehnten Weidegründe, ohne jeglichen Baumbestand, zu befahren

Loipe auf dem Passo Rolle
Eine Loipe von mittlerer Länge, die über sanfte Steigungen und Gefälle durch den Naturpark Paneveggio-Pale di San Martino verläuft. Sie beginnt bei der Malga (Alm) Rolle, etwa 1 km vor dem Pass. Die Loipe ist auch für die weniger erfahrenen Langläufer geeignet. Auf dem Passo Rolle besteht die Möglichkeit, die Ausrüstung für den Skilanglauf auszuleihen. Der Eintritt auf die Loipe steht jedem frei und ist kostenlos .


DIE DORFER VON PRIMIERO

650-750 meter
Sechs kleine Dörfer, deren Dorfkerne den Zauber einer Vergangenheit bewahrten, die seit vielen Jahrhunderten andauert und in der die Tradition der Gastfreundschaft verwurzelt ist.
Sie liegen am Lauf der Wildbäche Cismon und Canali und sind durch weite Wiesen voneinander getrennt.

Primiero hat keine Strukturen für den Skilauf.
Siehe Umgebung von Primiero für die näheren Skipisten und Loipen.
Die Pisten von San Martino sind jedoch in etwa 20 Minuten im Auto oder in 30 Minuten mit dem Skibus erreichbar

Fiera di Primiero
Es ist das lebhafte Verwaltungs- und Handelszentrum des Tals. In der Architektur finden sich Elemente des Tiroler Stils: die gotischen Züge des Bergbaupalastes (heute ein Museum) und der Pfarrkirche, die über den Ort emporragen. Der Einkaufsbummel in den bunten Läden der einheimischen Handwerker und in den eleganten Geschäften und die Augenblicke der Entspannung an den Tischen der zahlreichen Cafés machen den Abstecher in Fiera zu einem unvergeßlichen Erlebnis.
Fiera di Primiero ist der Geburtsort von Luigi Negrelli (1779-1858), dem großen Eisenbahningenieur und Planer des Suez Kanals.

Transacqua

From Fiera di Primiero can be reached Transacqua in just a little time, a cozy country from rural origins clear that in recent decades has been gradually transformed into a pleasant and sunny resort, with wide green spaces and numerous walks. Fiera di Primiero shares with a sports center equipped dedicated to physical activity and wellness.

Tonadico
Unter dem Hügel von San Vittore befindet sich dieses malerische Altstadtzentrum mit seinem typischen mit Fresken aus dem 17. Jahrhundert geschmückten Straßengeflecht. Dieser Stadtteil ist mit Fiera durch das neuere Viertel Tressane verbunden. Am Horizont oberhalb des Altstadtzentrums befindet sich das Schloß Castel Pietra, welches das Canali Tal, jenen traumhaften Winkel des Naturparks mit dem neuen “Parkhaus” in der prestigevollen Villa Welsperg, beherrscht.
Von Tonadico wanderte gleich nach dem Ersten Weltkrieg die Familie von Joseph Bernardin (1928-1996) in die Vereinigten Staaten aus. Er war 14 Jahre Kardinal von Chicago..

Siror

Es ist die letzte Ortschaft von Primiero vor San Martino di Castrozza und ist durch weite Wiesen von Tonadico getrennt. Typisch sind für Siror heute die zahlreichen kleinen Plätze, die sich dem Besucher unerwartet inmitten nüchterner Gebäude alpinen Architekturstils öffnen, reichlich mit Fresken geschmückt sind und vom heiteren Plätschern der Steinbrunnen venezianischen Stils begleitet werden. Hier wohnt eine lebhafte Dorfgemeinschaft, die den Ort sowohl im Sommer als auch um die Weihnachtszeit in eine faszinierende Kulisse für die zahlreichen Animationsveranstaltungen verwandelt..

Imèr
Überwindet man das enge Schenèr-Becken, nach dem Felsen mit dem gewagten Kirchlein zu San Silvestro, öffnet sich plötzlich das Primiero Tal mit seiner ersten Ortschaft, Imer, die entlang der flach geneigten Hänge des Bedolé abfällt. Die Umgebung bietet unzählige Möglichkeiten für Spaziergänge und Touren, zu Fuß oder mit dem Mountain Bike; auch der seit kurzem praktizierte Orientierungssport findet großzügig Platz

Mezzano

Wenn man weiterfährt und die Taleinmündung des Noana Tals, einem faszinierenden Landeinschnitt am Fuße der Vette Feltrine, rechts hinter sich läßt, gelangt man nach Mezzano, wo man am Horizont die dolomitischen “Kulissen” Val Canali und Pale di San Martino erspähen kann. In Mezzano erkennt man die ländliche Vergangenheit dieser Ortschaft mit ihrem Altstadtzentrum voller faszinierender Winkel, die die einfache Sorgfalt der typischen Architektur einprägsam zum Ausdruck bringen. Alte Trachten und Traditionen von Primiero werden von der Gruppo Folcloristico di Mezzano, der ältesten Trachtengruppe des Trentino aufbewahrt und erhalten.
Besonders stolz ist die Ortschaft auf das neue Fußball- und Athletikstadion, wo bedeutende Sportmeisterschaften ausgetragen werden

PRIMIERO UMGERBUNG

650-1.400 m ü.d.M.

Im Tal gibt es sechs, von Leben sprudelnden Orte: Fiera, Siror, Tonadico, Transacqua, Mezzano und Imèr. Sie sind durch Wiesen, Feldwege und Radwege miteinander verbunden. Sie bieten historische Erinnerungen, musikalische, kulturelle, gastronomische und sportliche Events.

Ein Skibusservice verbindet Primiero mit den Skipisten von San Martino (14 km). In der Umgebung gibt es viele romantische Seitentäler, die sich bestens für einen erholsamen Urlaub eignen. Unter anderem das Val Canali, das einige der schönsten Routen der Dolomiten bereithält. Elegante Hotels mit Wellness-Zentrum, familiäre Hotels und Ferienwohnungen bilden das großzügige Beherbergungsangebot.

Skifahren am Cereda-Paß
Die einzige Piste von Primiero befindet sich am Passo Cereda (9 km von Fiera): Ein schöner Übungshang mit ausreichender Länge, durch einen Schlepplift versorgt. Ein ideales und selten stark frequentiertes Gelände, um die elementaren Techniken des Skilaufs zu erlernen.
Seitlich der Piste gibt es einen präparierten Hang für rasende Abfahrten mit dem Schlitten oder dem Bob.

Die Gäste des Primiero können jedoch in kurzer Zeit (20 Minuten im Auto, 30 Minuten mit dem Skibus) die Pisten von San Martino di Castrozza und Passo Rolle erreichen.

Skilanglaufzentrum Passo Cereda

Nordischer Skilauf auf höchstem Niveau am Passo Cereda (10 km von Fiera di Primiero): Die Loipen sind ringförmig angelegt und haben verschiedene Längen und Schwierigkeitsgrade. Einige davon sind besonders schwierig, stets perfekt beschneit und für internationale Wettkämpfe zugelassen.
Ein neues Langlaufzentrum mit Umkleideräumen, Duschen und Wachsraum. Die Ausrüstung kann man sich im Rifugio Passo Cereda ausleihen. Der Zugang zu den Loipen ist kostenpflichtig.





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